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Instandsetzung Laubengänge Geb. 667 Hahn - Objektplanung Ingenieurbauwerke (gem. Teil 3 Abschnitt 3 HOAI) und Fachplanung Tragwerksplanung (gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI)

Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur, vertreten durch die Zentrale des Landesbetriebs LBB, vertreten durch die LBB-Niederlassung Idar-Oberstein, vertreten durch die Niederlassungsleitung Submission deadline: 10 November 2026 in 18 days

Description

Es handelt sich um die geplante Betoninstandsetzung der Laubengänge am Gebäude 667 am Flug-hafen Hahn. Im Rahmen der Planung ist aber zunächst durch den FBT eine Variantenuntersuchung inkl. grobe Kostenschätzung durchzuführen. Dabei ist zu prüfen, ob die festgestellten Schäden durch eine Instandsetzung der bestehenden Laubengänge behoben werden können oder ob alternativ ein Rückbau der bestehenden Konstruktion in Betracht zu ziehen ist. Auf Grundlage der Ergebnisse der Variantenuntersuchung ist die für die weitere Planung und Umsetzung geeignete Variante festzulegen. Das dreigeschossige Bürogebäude wurde 1985 in Massivbauweise mit außenliegenden, überdachten Laubengängen und Flachdächern errichtet. Ursprünglich dienten die Gebäude bis etwa 1995 als Un-terkünfte für Soldaten und wurden anschließend saniert und einer Büronutzung zugeführt. Das Gebäude des LBB am Flughafen Hahn gliedert sich in drei weitgehend baugleiche Teilgebäude A, B und C. Jedes Teilgebäude weist eine Länge von ca. 22,00 m, eine Breite von ca. 18,00 m und eine Höhe von ca. 10,00 m am Ortgang auf. An den Gebäudeteilen A, B und C wurden Schäden an tragenden Bauteilen festgestellt. Besonders stark ausgeprägt sind die Schäden im Gebäudeteil C. Als wesentliche Schadensursache wurde die Korrosion der Betonstahlbewehrung festgestellt. Die Laubengänge sind als einachsig gespannte Stahlbetonplatten ausgebildet. Die Platten weisen ein leichtes, gleichmäßiges Gefälle zur Außenseite auf und besitzen eine Oberfläche mit Besenstrich. Die Oberseite ist unbeschichtet, während die Unterseite beschichtet ist. Als Auflager dienen Stahlbetonrandunterzüge, die die Lasten über rechteckige Stahlbetonstützen in die Tragstruktur abtragen. Die Stützen verlaufen über alle Geschosse und sind ebenso wie die Randunterzüge beschichtet. Die Brüstungen bestehen aus beschichteten Fertigteilen, die an den Stützen angedübelt sind. Die Stützen besitzen einen rechteckigen Querschnitt von 24 × 24 cm und bestehen aus Beton der Festigkeitsklasse C25/30. Die Untersuchungen ergaben keine relevante Chloridbelastung. Die Kar-bonatisierungstiefe beträgt 19 mm und liegt damit unterhalb der vorhandenen Betondeckung von 40 mm. Örtlich wurden Betonschäden mit freiliegender und teilweise korrodierter Bewehrung festgestellt. Im Bereich der Bügel tritt teilweise Korrosion auf, während die Längsbewehrung nur vereinzelt betroffen ist. Die Stahlbetonunterzüge besitzen einen Querschnitt von 20 × 24 cm und bestehen ebenfalls aus Beton der Festigkeitsklasse C25/30. Auch hier wurde keine relevante Chloridbelastung festgestellt. Die Karbonatisierungstiefe beträgt 18 mm und liegt somit ebenfalls unter der Betondeckung von 40 mm. An den Bügeln wurden teilweise Korrosionserscheinungen festgestellt, während die Längsbewehrung nur vereinzelt betroffen ist. Die Laubengänge selbst sind als Stahlbetonplatten der Festigkeitsklasse C20/25 mit einer Plattendi-cke von ca. 13-15 cm ausgeführt. Die Untersuchungen zeigten keine relevante Chloridbelastung. Die ermittelte Karbonatisierungstiefe von 27 mm liegt unter der vorhandenen Betondeckung von 40 mm. Aufgrund der insgesamt geringen vorhandenen Bewehrungsmenge ist bei einer möglichen Verstärkung beziehungsweise Aufmörtelung der Platten eine gesonderte statische Betrachtung erforderlich. Auf Grundlage der durchgeführten Untersuchungen und vorliegenden Gutachten ist eine Instandsetzung der Laubengänge erforderlich. Teilbereiche müssen dabei aufgrund des Schadensbildes zurückgebaut und anschließend instandgesetzt beziehungsweise erneuert werden. Die vorhandenen Gutachten und Untersuchungsergebnisse werden für die weitere Planung zur Verfügung gestellt. Eine Instandsetzung der innenliegenden Räume ist nicht vorgesehen, da diese während der Baumaßnahme weiterhin genutzt werden sollen. Zwischenzeitlich wurden bereits die losen Betonteile an den betroffenen Bauteilen entfernt. An-schließend wurden die freigelegten beziehungsweise geschädigten Bereiche mit einem Sicherungs-anstrich versehen, um die Bauteile bis zur Durchführung der eigentlichen Instandsetzungsmaßnah-men vorläufig zu schützen und zu sichern. Für die drei Teilgebäude ist auf Grundlage einer im Jahr 2027 zu erstellenden Gesamtplanung grundsätzlich eine Umsetzung in drei zeitlich aufeinanderfolgenden Bauabschnitten vorgesehen. Die Sanierung des Teilgebäudes C soll im Jahr 2028 erfolgen, anschließend ist für 2029 die Sanierung des Teilgebäudes B und für 2030 die Sanierung des Teilgebäudes A vorgesehen. Die genannten Jahresangaben dienen dabei als zeitliche Orientierung und stellen den vorgesehenen spätesten Umsetzungsrahmen dar. Eine frühere Umsetzung der einzelnen Bauabschnitte ist ausdrücklich möglich und aufgrund der Dringlichkeit der erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen grundsätzlich anzustreben. Sofern es die Ergebnisse der Gesamtplanung sowie die baulichen, organisatorischen und kapazitiven Rahmenbedingungen zulassen, soll daher eine beschleunigte Umsetzung angestrebt werden. Eine Verschiebung der Maßnahmen über die genannten Jahre hinaus ist hingegen nicht vorgesehen. Für die derzeit beschriebene Maßnahme werden voraussichtliche Kosten in Höhe von circa EUR 1,9 Mil-lionen brutto angesetzt. Die Kostenermittlung basiert auf dem derzeit bekannten Schadensbild sowie den vorliegenden Untersuchungs- und Gutachtenergebnissen.

Contracting authority
Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur, vertreten durch die Zentrale des Landesbetriebs LBB, vertreten durch die LBB-Niederlassung Idar-Oberstein, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Authority's seat
Rheinland-Pfalz · Gerach
Place of performance
Rheinland-Pfalz · Flughafen Hahn
Submission deadline
10 November 2026 in 18 days
Published
6 October 2026
Estimated value
—
Procedure
open
Portal
oeffentlichevergabe.de · TED · lbb.vergabe.rlp.de

CPV codes

71000000

Contract notice

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Sourcehttps://oeffentlichevergabe.de/ui/de/search/details?noticeId=f37f7559-fb4e-4ac3-aa26-4451aca5248b&lotId=LOT-0001

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Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur, vertreten durch die Zentrale des Landesbetriebs LBB, vertreten durch die LBB-Niederlassung Idar-Oberstein, vertreten durch die Niederlassungsleitung currently has 1 open tender.

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