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Awarded

Untersuchungen zu Gefährdungspotenzialen und Schutzeinrichtungen am Fahrbahnrand (Anprallversuche)

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen

Description

In Deutschland erfolgt die Absicherung von Gefahrenstellen mit Fahrzeug-Rückhaltesystemen (FRS) gemäß den Richtlinien für passiven Schutz an Straßen durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme (RPS). Anwender müssen Gefahrenstellen einer von vier Gefährdungsstufen zuordnen, um die notwendige Leistungsfähigkeit eines FRS für die Absicherung zu bestimmen. Dazu bietet die RPS verschiedene Beispiele. Diese Beispiele sind jedoch nicht erschöpfend und bieten Interpretationsspielraum, was zum Teil zu unterschiedlichen Einstufungen führt. Eine systematische Untersuchung einzelner Gefahrenstellen könnte die Zuordnung vereinheitlichen und präzisieren. Dies ermöglicht einen gezielteren Einsatz von FRS, Kostenersparnisse und erhöhte Verkehrssicherheit. Da sich die RPS aktuell in Überarbeitung befinden, können neue Erkenntnisse kurz- bis mittelfristig umgesetzt werden. Das Forschungsvorhaben adressiert drei diskutierte Gefahrenstellen: • Schilderpfosten (Übergang Gefährdungsstufe 3 zu 4) • Nicht verformbare bauliche Elemente quer zur Fahrtrichtung, die aus der umgebenden Fläche herausragen • Aufsteigende Böschungen Zudem werden Zusatzeinrichtungen an FRS untersucht, insbesondere Schilderpfostenhalter, deren Einfluss auf die Wirkungsweise von FRS bisher nicht systematisch geprüft wurde. Ebenso werden Anschlussstücke für FRS an Geländer auf Bauwerken analysiert, deren Funktionsfähigkeit bislang ebenfalls ungeklärt ist. Der Kern des Forschungsvorhabens ist die Untersuchung der Gefahrenstellen sowie der FRS mit Anprallversuchen. Ziel/Nutzen des FE Vorhabens Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, die Grundlage zu schaffen, um die Beurteilung von Gefahrenstellen in der Systematik der RPS zu verbessern. Außerdem sollen Erkenntnisse zur Funktionstüchtigkeit von bestimmten Zusatzeinrichtungen sowie eines Anschlusselementes erlangt werden. Der Nutzen des FE-Vorhabens liegt insbesondere in der Möglichkeit, die Ergebnisse direkt für die Überarbeitung der RPS zu verwenden. Dies kann dabei helfen, bessere Entscheidungen über die Notwendigkeit von FRS zu treffen sowie diese zielgenauer einzusetzen. Dadurch ergibt sich sowohl eine Kostenersparnis, als auch eine Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Contracting authority
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
Authority's seat
Nordrhein-Westfalen · Bergisch Gladbach
Place of performance
Nordrhein-Westfalen · Bergisch Gladbach
Submission deadline
—
Published
3 August 2026
Estimated value
378,151 EUR
Procedure
open
Portal
oeffentlichevergabe.de

CPV codes

73000000

Contract notice

The original notice on the contracting authority's portal.

Sourcehttps://oeffentlichevergabe.de/ui/de/search/details?noticeId=49b6f155-359c-4c22-bbc6-bdc4ff1bcb9f&lotId=LOT-0000

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